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2008 der Schützenverein
fährt in die Steiermark

Oktober 2008 der Schützenverein Edelweis-Obersdorf fährt in die Steiermark.









Der hiesige Schützenverein, dem meine Frau( sie ist sogar Gründungsmitglied ) und ich seit langem angehören, organisiert jedes Jahr im Oktober eine mehrtägige Fahrt zu Städten oder in Regionen in und um Deutschland, die es wert sind, einmal besucht zu werden. Dieses Jahr führte uns der Weg nach Österreich in die Steiermark. Ich war ja zunächst etwas skeptisch, glaubte ich doch, dass es nur wieder Berge zu sehen geben würde. Aber weit gefehlt: Es wurde eine sehr schöne Fahrt mit interessanten Erlebnissen, die uns auch das teilweise nicht ganz so schöne Wetter erträglich machten.  Wie es meine Art ist, werde ich auch zu dieser Fahrt meine Beschreibung hauptsächlich mit Bildern und kurzen Kommentaren darstellen.
Am ersten Tag ging es mit Start in Obersdorf/Sulzbach-Rosenberg in Richtung Süden, durch das Salzkammergut, Bad Ischl, Bad Aussee nach Admont. Hier war Mittagspause danach fuhren wir weiter in Richtung Eisenerz. An einer günstigen Stelle legten wir einen Stopp ein, um den mächtigen Tageabbau von Spateisenerz zu betrachten. Zuvor hatte uns im Bus ein Mitreisender (Herr Kernl) über den Spateisenabbau hinreichend informiert.
   Der 2. Tag begann mit einer geführten, sehr lehrreichen und informativen Stadtrundfahrt. Der Höhepunkt war aber der Abstecher in die sogenannte " Steierische Toskana ". Dieser Landstrich zieht sich entlang der Grenze zu Slowenien und wir alle waren von der Schönheit dieser Gegend total begeistert. Erst recht natürlich von der Weinprobe, die dort als „Weinverkostung mit Jause“ bezeichnet wird.        Tag 3: Fahrt nach Voitsberg ins Bundesgestüt Piber. Das ist die Kinderstube der weißen Hengste, der Lipizzaner, die hier für die Hofreitschule in Wien gezüchtet werden.    Anschließend ging es nach Bärnbach zur Kirche der Heiligen Barbara.1988 wurde die Kirche vor allem außen durch Meister Friedensreich Hundertwasser umgestaltet. Unten einige Bilder von dieser interessanten Arbeit. Hundertwasser-Kirche St. Barbara in Bärnbach  Während der Anfahrt machte uns die Reiseleiterin, mit ihrer Schwärmerei vom größten Feuerwehrauto der Welt doch recht neugierig. Und hier ist nun das Ergebnis zu sehen.    Von Kölldorf ging es weiter zur Riegersburg. Frau Scharf erzählte uns sehr viel über die Burg und über alles Mögliche rund herum. Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist: Eine der Besitzerinnen , ihr Mann der Herr Ritter hatte schon sehr früh das Zeitliche gesegnet, wollte nicht allein bleiben und so hatte sie ein Auge auf einen Jüngling aus der Nachbarschaft geworfen. Während sie wohl mehr an seine junge Manneskraft dachte, war er hauptsächlich an ihrem Geld interessiert. Wie zu erwarten war, ging die Sache nicht gut und die Ehe wurde, für damalige Verhältnisse fast unvorstellbar, von Rom annulliert! Recht interessant war auch der Schrägaufzug, der mit jeder Fuhre immer um die 25 Leute nach oben brachte. Unten einige Bilder , von dieser Burg.    Anschließend besuchten wir auch noch eine Kürbisölmühle mit Führung. Die Erklärungen waren wiederum sehr lehrreich, wenngleich meiner Meinung nach solche Führungen hautpsächlich dem Verkauf der dort hergestellten Produkte dient!  Tag 5: Es war kalt geworden und bei der Heimfahrt konnte man an den Bergen sehen, dass es schon sehr weit ins Tal geschneit hatte. Jimmy, der Organisator der Jahresfahrten, richtete es zusammen mit dem Bus Fahrer Thomas so ein, dass wir kurz nach Mittag Bad Füssing erreichten. Da etlichen Teilnehmern unseres Ausflugs der Haslingerhof in Bad Füssing nicht bekannt war, wurde dieser Teil spontan in unser Programm aufgenommen und so konnten wir dort unser verspätetes Mittagessen einnehmen. Anschließend ging es ohne weitere Unterbrechungen zurück nach Obersdorf. Wir sahen natürlich noch eine Menge andere interessante Sachen, aber es würde zu weit führen hier alles darzustellen.


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