solid coloured background
solid coloured background

Franz-
Homepage


BMW Days
2010 in
Garmisch




Zurück zur
 Motorradseite

Home


Die Jubiläumsveranstaltung zum 10jährigen wollten wir uns  trotz der schlechten Erfahrungen des letzten Jahres (2009 war die Veranstaltung  wegen Dauerregen regelrecht abgesoffen) nicht entgehen lassen.
Wir, das waren  meine Motorradkumpels Sepp, Roman und ich. Leider konnte unser Metzgermeister Josef aus Götzendorf nicht mitfahren, weil er einen Termin in seiner Metzgerei versehentlich so gelegt hatte, dass er sich mit der Garmischfahrt überschnitt. Da konnte man nichts machen, der Beruf kam vor dem Hobby. Für uns hatte es schon einen gewissen Nachteil. Vergangenes Jahr brauchten wir uns keine Gedanken über unsere Fahrtverpflegung machen.  Für unseren Metzgermeister war es eine Ehrensache, dass er uns spitzenmäßig mit Essen versorgte.
Dieses Jahr mussten wir eben wie immer zuvor, selber für unser „Überleben“ sorgen. Aber wie man sieht, haben wir es ja ganz gut geschafft!
Sechsmal waren wir schon  bei den BMW Days. Einzig dieses Jahr sind wir nach Garmisch und auch wieder zurück gekommen, ohne auch nur einen einzigen Tropfen Regen gesehen zu haben.  Unsere sechs vorangegangenen Fahrten endeten jedes Mal in mehr oder weniger starken Regenfällen. Das sollte man im Kalender tatsächlich rot markieren.
Einiges zur diesjährigen Veranstaltung: Sie stand ganz unter dem Eindruck des 30jährigen „Geburtstags“ der BMW GS. Man muss sich das einmal vorstellen: Seit  „DREISSIG“ Jahren wird das Teil schon nach dem gleichen Konzept gebaut und die Nachfrage ist ungebrochen. Wenn das kein Erfolgsmotorrad ist, was  dann?
Und  10 Jahre „BMW Motorradtreffen“, wie es eigentlich bezeichnet wurde sind natürlich auch schon ein Anlass, kräftig zu feiern!
Das Festzelt war wie immer brechend voll und für mich war es wie immer einfach zu laut. Das war aber kein Beinbruch, man bekam sowieso keinen Sitzplatz. Wesentlich ruhiger ging es da schon am Lagerfeuer zu. Hier sang ein Amerikaner (Name ist mir wieder einmal entfallen) zu seiner Gitarre vor einem Publikum, das man ruhig als Stammpublikum bezeichnen konnte. Dass es sich hier um Leute die schon öfter hier waren handelte, konnte man daran sehen, dass ein Großteil der Gäste die eigenen Sitz- gelegenheiten mitgebracht hatte.
Für das anstehende WM Fußballspiel hatte man leider im Bierzelt keine Möglichkeit für das „public viewing“ geschaffen. Dafür hatte man  den großen Platz, den auch der Kunstfahrer Chris Pfeifer benutzte,  frei gemacht und die Leute konnte hier vor einer großen Videowand das Spiel verfolgen. Hier stand ich auch mitten im Gewühl. Wenn ein Tor fiel hatte man das Gefühl, im Stadion zu sitzen!
In der Presse und auch in Internetberichten hatte ich gelesen, dass die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal gestiegen wäre. Man sprach von 35000 Bikern. Dazu kann ich nur sagen, dass unser Eindruck gegenteilig war. Es waren eher weniger Teilnehmer als sonst. Das konnte man am Sonntagmorgen am Parkplatz der Eishalle sehen, der kaum belegt war.
Am Samstagfrüh zählte ich auf diesem Parkplatz gerade mal 10 Motorräder. An den Parkplätzen am Festplatz hatte man den Eindruck, als wären sie tagsüber mehr belegt als abends, was für mehr  Tagesbesucher sprechen würde! Aber das ist ja auch nicht wirklich wichtig, wenigstens nicht für uns!
Recht interessant wurde es für uns am Sonntagmorgen. Wir holten unsere Bikes in die Nähe unserer Zelte, um sie für die Heimfahrt zu beladen.
Doch oh weh, Roman hatte beim Abstellen der Motorräder irgendwie sein Standlicht eingeschaltet und die Batterie war total leer! Nicht einmal
die Digitaluhr zeigte noch Leben. Versuche, das Rad anzuschieben scheiterten kläglich. Also musste Strom her. Überbrückungskabel sind unter Motorradfahren jedoch nicht weit verbreitet. Ein junger Italiener beobachtete uns, sagte irgendwas auf Italienisch und zwei Minuten später war er mit einem Kabel wieder bei uns. Wir hielten einen Autofahrer an, baten um eine Stromspende und die Yamaha erwachte wieder zum Leben. In der Zwischenzeit hatten wir unseren Kumpel Sepp ins BMW Lager geschickt, um ein Kabel zu besorgen. Ein Kabel bekamen wir vom BMW Service nicht, aber ein perfekt eingerichteter BMW Servicewagen steuerte uns an. Da unser Motorrad inzwischen schon lief, wollten die BMW Techniker gerade wieder abfahren, als Roman durch ein Versehen das Bike absterben ließ. Nun kam der BMW Service doch noch zum Einsatz und ruck zuck lief das Motorrad wieder. Roman hatte zuerst leichte Bedenken,  dass die BMW Techniker vielleicht Späßchen über seinen Japaner auf einer BMW Veranstaltung machen würden, aber weit gefehlt. Die Herrn waren sehr professionell und hilfsbereit. Vor unserer Abfahrt kauften wir noch ein Überbrückungskabel an einer Tankstelle, denn an Sepps GS kamen wir recht gut an die Batterie heran. So waren wir  für die Heimfahrt autark und konnten uns selber helfen, sollte es erneut nötig sein. Nach einer guten Stunde Fahrt war die Batterie wieder damit einverstanden, den Dienst, für den sie vorgesehen war, wieder aufzunehmen. Inzwischen war es schon fast Mittag und wir fuhren einen Gasthof in Neufahrn an, um das versäumte Frühstück/ Mittagessen nachzuholen. Die weitere Heimfahrt verlief problemlos.


BMW DAYS 2010
Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre BMW DAYS  vom
2.7.- 4.7.2010

Unser erster Stopp der Garmischfahrt 2010
war BMW Schißelbauer in Schwandorf.
Sepp brauchte einen neuen Schwimmer für den linken Vergaser. Aber dann lief die Kiste perfekt!

Stau auf der AB vor München,
also den nächsten Parkplatz  angefahren und die sowieso fällige Pause machen!

Ankunft in Garmisch

Bilder vom Spaziergang in Garmisch!

Kunstfahrer Chris Pfeifer bei seiner Vorführung in der Ortschaft Garmisch!

Fußballfieber- warten auf den Anstoß bei 35 °

 Festplatz der Veranstaltung am "Hausberg" in Garmisch!

Zurück zum Seitenanfang

 Aktualisieren Sie die Seiten von Zeit zu Zeit mit Ihrem Browser, um immer auf dem neuesten Stand der Homepage zu sein  !!


!!!!!