Es geht zum Hundertwasser ........
Da wir schon längere Zeit nicht mehr unterwegs waren (mein Motorradfreund Roman und
ich), hatten wir uns am Montagmorgen entschlossen, wieder einmal eine kleinere Tour zu
starten.
Geplant war für diesen Tag, zuerst den Hundertwasserturm in Abensberg und anschließend
der Nepaltempel in der Nähe von Wörth an der Donau (der ist nur sonntags und montags
geöffnet) zu besuchen. Wenn noch Zeit bliebe, sollte es noch über den Arber nach Hause
gehen! Leider hatten wir uns über unsere Tour völlig falsche Vorstellungen gemacht! Es
reichte nur bis zum Hundertwasserturm in Abensberg und zurück. Da wir wieder nicht allzu
früh gestartet waren, kamen wir um ca.11:00 Uhr in Abensberg an. Hier kam schon der erste
„Keil“ in unsere Zeitplanung, denn den Hundertwasserturm (vom Besitzer, der Brauerei
Kuchelbauer wird er Kuchelbauerturm genannt), kann man nur in Gruppenführungen
besuchen und die nächstmögliche Führung fand erst um 13:00 Uhr statt! Die erste Stunde
unserer Planung war damit schon einmal weg. Nach ein wenig Plauderei mit der hübschen
jungen Dame an der Kasse stellte sich heraus, dass die Turmbesichtigung auch eine
Brauereibesichtigung beinhaltete und so 1 ½ Stunden dauern würde. Somit war schon
wieder ein Teil unserer geplanten Zeit weg. Wie dem auch sei, jetzt waren wir schon einmal
hier und wollten zuerst den Turm und dann die Brauerei ansehen. Die junge Dame klärte uns
darüber auf, dass wir jetzt gleich die Karten kaufen und im Biergarten die Gutscheine über
ein Getränk und eine Brezel einlösen konnten. So machten wir es dann auch, schauten uns
die Sache zuerst einmal von außen an und nutzten im wirklich schönen Biergarten unsere
Gutscheine.
Obwohl es wochentags war, gab es eine Unmenge an Leuten, die mit Bussen angereist
waren. Auch Schulklassen nutzten Abensberg als Ziel. Wir waren überrascht, welch ein
beliebtes Ausflugsziel dieser Turm zu sein schien.
Die Besichtigung von Brauerei und Turm war schon interessant. Auf dem Turm hatte man
eine fantastische Aussicht auch in Richtung Wörth und da sah es für Motorradfahrer nicht
besonders gut aus: Es regnete in dieser Richtung in Strömen. Da sich das Wetter rundherum
nicht besonders gut entwickelt hatte und nach einem Anruf zuhause der aussagte, dass dort
auch Regen anstand, entschlossen wir uns, den Nepaltempel und den Arber auf ein anderes
Mal zu verschieben. Der Regen hatte uns verschont, aber „man“ hatte uns geblitzt und das
bei „100“ (ausserhalb der Ortschaft), mitten in der Pampa bei Hemau. Wahrscheinlich hatten
wir ein Schild irgendwo übersehen. Da wäre ich doch lieber nass geworden. Na ja mal sehen
ob etwas nachkommt ;--((
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